• 28.11.2017
  • Medieninformation
runder Tisch für Arbeitsmarktfragen Rheinland-Pfalz

Stabile Ausbildungsbilanz in der Chemie

Appell der Chemie-Sozialpartner für die Berufsausbildung:
Berufe in der Branche bieten gute Verdienstmöglichkeiten.

Die rheinland-pfälzische Chemieindustrie hat in diesem Jahr 1.453 Ausbildungsplätze angeboten. Rund 70 Prozent der übernommen Azubis erhielten einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

fotolia - peshkova

Jugend

Am Ende ihres heutigen Treffens in Mainz legten die Chemie-
Sozialpartner stabile Ausbildungszahlen für die Branche vor.

Die Vertreter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und des
Arbeitgeberverbandes Chemie Rheinland-Pfalz (AGV) betonen die Vorteile
der Berufsausbildung in der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Dazu gehören auch die Hersteller von Gummiwaren und Kunststoffspezialisten.

„Viele junge Menschen entscheiden sich für ein Studium, weil Sie glauben,
dass die Verdienstmöglichkeiten dadurch besser sind. Der Blick in die
Betriebe zeigt, dass die Berufsausbildung viele Karrierewege mit guter
Bezahlung bietet“, so Bernd Vogler, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Chemie Rheinland-Pfalz.

2017 konnten 1.399 Ausbildungsplätze besetzt werden. Dafür liegt die
Ausbildungsquote mit 5,6 Prozent erfreulich hoch. Zudem bekamen rund 70
Prozent der übernommen Azubis einen unbefristeten Vertrag.

„Die Berufsausbildung ist der Schlüssel für den dringend benötigten
Fachkräftenachwuchs in den rheinland-pfälzischen Betrieben. Unsere
Tarifbindung ist mit ein Garant für gute Bezahlung und ermöglicht somit den
Unternehmen attraktiv für die Bewerber zu sein. Es ist gut dass die
Unternehmen sich zur Tarifbindung bekennen und gemeinsam werden wir
uns weiter für eine gute qualitative Berufsausbildung engagieren“, betont
Roland Strasser, Landesbezirksleiter der IG BCE in Rheinland-Pfalz/Saarland.

Von den angebotenen Ausbildungsplätzen entfallen 1.026 auf die klassische Ausbildung, 93 auf ein Duales Studium und 334 auf besondere Fördermaßnahmen, wie die von den Tarifpartnern betriebenen Start-Programme für noch nicht ausbildungsreife Jugendliche.

Nach oben