Kollegialer Austausch

Arbeitskreis Arbeitssicherheit und Umweltschutz diskutiert Belastungen

Wie gehen Unternehmen im Landesbezirk das Thema psychische Belastungen an? Vor allem dieser Frage ging der „Arbeitskreis Arbeitssicherheit und Umweltschutz“ (AK ASU) in seiner jüngsten Sitzung bei Bioscientia nach.

Steffi Hürter-Fischer

Arbeitskreis

Dabei wurde klar: „Die Bandbreite reicht von Betriebsvereinbarungen bis hin zu betrieblichen Übungen“, resümiert AK-Vorsitzender Christian Pfaff. Klar für ihn ist aber: „Es braucht keine einmalige Analyse, sondern individuell abgeleitete Maßnahmen, die Betriebsräte systematisch hinterfragen und den Erstellern helfen, diese anzupassen.“

Betriebsbesichtigung inklusive

Nach der Diskussion führte Betriebsrätin Anja Raja die 25 Teilnehmer durch die Räumlichkeiten des Labordienstleisters. Beeindruckt zeigten die sich von der rund 3000 Quadratmeter großen Laborhalle. Für die Beschäftigten sind auf beiden Seiten des Gebäudes Kurzpausenräume eingerichtet, „in denen Getränke bereit stehen und so eine kurze Auszeit vom Arbeitsplatz möglich ist“, so Raja. Dies erspare die Wege zum Spind, da am Arbeitsplatz aus Hygienegründen nicht gegessen oder getrunken darf.

Diskussion um Digitalisierung geplant

Für die kommenden Sitzungen ist geplant, die Gestaltung von Büro-Arbeitsplätzen in Hinblick auf die Digitalisierung zu diskutieren. „Technisch ist es möglich, mit Funkchips den jederzeitigen Aufenthaltsort von Tablets oder Smartphones – und damit der Arbeitnehmer – zu überwachen“, schildert Pfaff eine große Herausforderung.

Interesse? Die nächsten Termine:

4. Juni: Schwerpunkt Wasserqualität (Mess- und Untersuchungsschiff der Landesregierung, Mainz) - leider schon ausgebucht
4. September: Schwerpunkt Gesundheit (BG-Klinik, Ludwigshafen)

Jetzt anmelden! lb.rps@igbce.de

Info: Der AK ASU
Der Arbeitskreis ist in dieser Form einmalig in der IG BCE.  Seit mehr als 20 Jahren tauschen sich Betriebsräte aus 80 rheinland-pfälzischen und saarländischen Unternehmen aus – vom Großkonzern bis zum Mittelständler. Die im Schnitt 25 Teilnehmer treffen sich vier Mal im Jahr.

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